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25.10.2009   Frankfurt Marathon 42,195 km

Loslaufen wollte ich mit einer geplanten Zielzeit von 3:50. Doch schon nach den ersten Kilometern merkte ich, das mein Körper das nicht erlaubte. Also lief ich nach Puls immer um die 85 % (163). Es pendelte sich eine Zwischenzeit von 5:47/Km ein, womit ich mich sehr gut unterwegs fühlte. Ab Kilometer 28 änderte sich das Bild. Der Puls ging hoch und ich wurde gleichzeitig langsamer. Mein Durstgefühl meldete sich ebenfalls sehr stark. Durch die Chemo dehydriere ich viel schneller wie üblich. Ab Kilometer 35 versagten mir zeitweise die Beine, so das ich Geh pausen einlegen musste. Von den letzten 7 Kilometern bin ich ungefähr nur die Hälfte gelaufen.
Das Ivent hat mir gröstenteils sehr viel Spaß gemacht, was auch daran lag, das ich keinen Erfolgsdruck hatte.
Die Zeilzeit liegt zwar 59 Minuten hinter meiner Bestzeit, ist allerdings ein riesen Sieg für mich.

Zeit:   4:18:01



04.10.2009   Aschaffenburt Halbmarathon

Gleich von Beginn an lief es etwas zäh für mich. Ich merkte recht bald, das heute einer der Tage ist, an den nicht viel geht. Durch die sechs Tage vorher bekommene Chemo bekam ich keine Flüssigkeit zu mir - sie schmeckte einfach ekelhaft. Die geplante Zeit von 1:40 war an diesem Tag nicht zu realisieren.
Für den Marathon in Frankfurt korrigiere ich hiemit auch meine bisher geplante Zielzeit auf 3:40-3:50. Wichtig ist, das der Wettkampf spaß macht. Dieses Jahr sind keine Bestzeiten mehr möglich.

Nach dem Halbmarathon fuhr ich noch quer durch den Spessart mit dem Radl heim und hab mir dabei die Lichter komplett ausgeschossen ;-)

Zeit: 1:45:01




20.09.2009   Hugenotten Lauf Neu-Isenburg 10.000m

Schon nach den ersten Kilometern merkte ich, was für mich auch nicht überraschend war, das eine vernünftige Zeit nicht zu laufen ist. Also versuchte ich noch das minimal Ziel des Tages, unter 45:00, zu erreichen. Die Pulswerte beliefen sich auf 94-97 %, im Ziel sogar 100 % (192). Muskulär hat mich der Wettkampf nicht ernsthaft belastet, aber der Gesamte Organismus will im Moment nicht mehr her geben.

Zeit: 44:43



30.08.2009   Radgau Triathlon   (S: 0,4 km + R: 14 km + L: 4 km)

Etwas vorsichtig, den Wettkampf überhaupt von der Länge her zu schaffen ging ich Ehrfürchtig an den Start. Diese Grundeinstellung war im Nachhinein genau die Richtige. Ohne Ambitionen schwimmte, radelte und lief die erste Hälfte bis zur Laufwende nach 2 km. Dann merkte ich das noch deutliches potenzial in mir steckt und gab feuer.
Für einen Krebskrannken ist das Ergebnis ganz ok.

S: 8:37
R: 27:59
L: 17:25

Gesamtzeit: 54:02

Gesamtplatz 28   Altersklasse M30 Platz 3




14.06.2009   Seligenstadt Sprint-Triathlon   (S: 0,7 km + R: 24 km + L: 5 km)

Diesen Wettkampf ging ich sehr entspannt an, da mir etwas die Motivation fehlte um mich bis ins Letzte anzustrengen. Angereist bin ich die 40 km mit dem Rad. Das Schwimmen im Mainflinger See ist ein absolutes Erlebnis. Auf dem Grund sieht man beim Schwimmen die Botanik, die gen Himmel Wächst. Auf einen Kälteschutzanzug hab ich verzichtet, dadurch sind einige mehr Athleten vor mir aus dem Wasser, die meisten davon waren aber so gleich wieder eingesammelt. Auf dem Radl machte ich zwar Druck, jedoch nicht mein volles Potenzial. Das absolut positive kam auf der Laufstrecke. Nach dem ich letzte Woche in Darmstadt nicht in die Huffen gekommen bin, lief es heuer super. Gleich zu beginn konnte ich ein sehr hohes Tempo laufen, was ich auch durchlief. Nur einer hat es geschaft mich noch zu überhollen. Er war dann eine Sekunde vor mir im Ziel.

Zeit: 1:11:30   AK30 Platz 3




07.06.2009   Darmstadt Bürgerparktriathlon (S: 0,75 km + R: 20 km + L: 5,2 km)

Beim Schwimmen fühlte ich mich sehr gut, zu gut wie später das Ergebnis zeigen sollte. Der Wechsel aufs Radl lief super. Beim monotonen Tritt in die Pedale hab ich sofort mein Rhythmus und die Belastungsgrenze gefunden. Mit um die 90 U/min. kurbelte ich mich einen Platz nach dem anderen nach vorne. Als ich Michael in der 4. und damit letzten Runde einholte wusste ich das ich gut gefahren bin. Doch die Ernüchterung folgte direkt im Anschluss, bei den ersten Schritten mit den Laufschuhen. Mir schmerzten dermaßen die Oberschenkel, so das ein flottes Laufen nicht möglich war. Selbst schuld, wer so bekloppt schnell Rad fährt ;-)

Fazit aus dem ersten Triathlon in diesem Jahr für mich:
Beim Schwimmen muss ich noch deutlich zulegen.
Meine Radstärke ist absolut in Ordnung. Jetzt muss ich nur noch danach kraftvoll Laufen!

Gesamtzeit: 1:09:28 Platz 32 (84)

S: 12:51 Platz 35 (84)
R: 30:07 Platz   6 (84)
L: 23:57 Platz  59 (84)



01.05.2009   Nieder-Erlenbach 10.000m Lauf

Zeit: 40:26
AK30 Platz: 3



26.04.2009   Hanau Märchenlauf 10.000m

Zeit: 41:50




13.04.2009   Jügesheim 10.000m Lauf

Zeit: 40:27
AK Platz:4



15.02.2009   Rodgau Duathlon   L: 3 km - R: 18 km - L: 3 km

1:04:43




01.01.2009   Bad Orb Neujahrsschwimmen

Bei diesjährigen Neujahrs schwimmen mit dem Eispferdchen in gold galt es 150m in dem unter 1° kalten Wasser zu schwimmen. Mir fiel dies dieses Jahr super leicht, ich hätte auch noch eine Bahn dran hängen können. Auch das danachige Aufwärmen ging dieses Jahr deutlich besser.



07.12.2008   Duathlon Frankfurt (L:5 km - R: 22 km - L: 2,5 km)

Zeit: 1:22:08
AK Platz: 4


06.12.2008   Jügesheim 10 km Lauf in 40:47


Goldbach 10.000 m Crosslauf

25.01.2009   43:55 mit 178 Puls

14.12.2008   44:37 mit 165 Puls

30.11.2008   42:18 mit 171 Puls

23.11.2008   44:45 mit 162 Puls

16.11.2008   44:34 mit 176 Puls

09.11.2008   46:28 mit 175 Puls

20.09-21.09.2008   Bad Orb Spessart Challenge

Die Spessart Challenge kurz besteht aus:
1) 5 km Stadtlauf
2) 33 km MTB
3) 1,6 km Berglauf

Da ich im Vorfeld vom Veranstalter in der Zeitung als Mitfavorit genannt wurde, stand ich ganz schön unter Druck. Ursprünglich wollte ich das Rennen nur so mitmachen. Angereist bin ich, wie sich das für einen Triathleten gehört mit dem Rad.
Zu 1) Am Start war meine Taktik immer an der Spitze bleiben, egal was kommt. Die ersten 500m ging das auch ganz gut, doch dann zog sich das Feld in die Länge. Ich lief dann einfach so schnell ich konnte und kam nach 19:30 als 10. und 3. in der Altersklasse ins Ziel. Das war absolut in Ordnung, mehr ging nicht.
Zu 2) Start war um 9:00 Uhr. Trotz widrigem Wetters bin ich auch hier wieder mit dem Rad angereist, um die Muskulatur auf den Wettkampf vorzubereiten. Nach dem Startschuss überholte ich sofort einige Dutzend, bevor es in den ersten Berg ging. Nach ca. 10 km hatte sich dann eine gute Gruppe gefunden, in der richtig Tempo gemacht wurde. Die letzten Kilometer waren ganz schön zäh. Nach 1:21:27 kam ich als 32. und 4. in der AK ins Ziel. Für mein erstes Mountenbike Rennen war ich super zufrieden.
Zu 3) Der Lauf war einer der härtesten, die ich je gemacht habe. Es ging fast nur steil bergauf. An ernsthafte Überholmanöver war nicht zu denken, hier hieß es durchbeißen. Nach 7:12 kam ich als 13. und 3. in der AK total erschöpf ins Ziel.

In der Gesamtwertung der Challenge hieß das Platz 10 und Platz 1 in der AK30

Der Wettkampf hat sehr viel Spaß gemacht und war perfekt organisiert.



24.08.2008   Rodgau Sprint-Triathlon (S: 0,4 km - R: 14 km - L: 4 km)

Bei 18,8 Grad warmen Wasser galt es 400m zu schwimmen. Die Zeit, die bei mir dabei raus kam ist zwar nicht so super, aber ich hab mich beim Schwimmen sehr gut gefühlt.
Als 23'ster kam ich aus dem Wasser und hab bis zur Wechselzone schon einige überholt. Auf dem Rad konnte ich auch schön druck machen und hab abermals einige überholt. Als ich dann wieder in die Wechselzone kam wunderte ich mich, das da fast keine Fahrräder standen. Ich musste also relativ weit vorne sein. Ich lief gleich zügig los und konnte das Tempo auch über die 4 km halten. Kurz vor dem Ziel überholte mich noch einer, der deutlich schneller lief. Als Gesamt 7'ter erreichte ich das Ziel.
Der Wettkampf war für mich eine gute Übung für die Wettkämpfe in Griesheim.

Zeit: 49:01

Gesamtplatz: 7
AK Platz: 1



13.07.2008   Ironman Zürich (S: 3,8 km - R: 180 km - L: 42,2 km)

Schon beim Schwimmen merkte ich, das keine Kraft da war. Die ersten 30 flachen Radkilommeter liefen noch ganz gut, aber am ersten Berg wusste ich das wird einen mittlere Katastrophe. Mein Puls ging im Laufe der Radstrecke im weiter runter und die Geschwindigkeit analog dazu. Auf die Laufstrecke bin ich nur noch gegangen, damit ich nicht vor dem Gewinner im Zielbereich bin. Nach der ersten von vier Laufrunden brach ich das Rennen ab.
Mögliche Ursachen: a) Die durch den Fahrradunfall entstandene Zwangspause hat den Körper in einen Ruhezustand versetzt, so das der Körper nicht in der Lage war Leistung  abzurufen. b) Direkt im Zielbereich fing eine Margen-Darm-Erkrankung bei mir an. Inwieweit diese vorher schon latent vorhanden war ist spekulation.

Schwimmen: 1:11 Mit lädierter Schulter ist das noch im grünen Bereicht
Radfahren:   6:13 Spiegelt in keinster weise mein Potenzial wieder


15.06.2008      Triathlon Seligenstadt ( S: 0,7 km – R: 24 km – L: 5 km ) Angereist bin ich mit dem Rad, da ich so kurze Strecken nicht mehr mit dem Auto fahren will. Das Schwimmen war im Mainflinger See. Bei 20 Grad Wassertemperatur hab ich den Neo daheim gelassen, was sich als absolut richtig erwies. Beim Schwimmen hab ich mich super gefühlt und bin auch mit der Platzierung ganz zufrieden. Der Radkurs war ein absolut flacher Kurs, bei dem ich nicht 100% geben konnte, da ich noch von den Vorrangegangenen Trainingseinheiten leicht ermüdet war. Aber auch hier war ich mit meiner Leistung zufrieden. Auf der Laufstrecke war die Frage, was macht mein Wadenproblem? Ich bin sofort schnell losgelaufen und konnte nach ca. 2 km den Heiko einholen. Danach platzierte ich mich direkt hinter Markus, wollte aber das Tempo (ca. 3:55/km) nicht weiter erhöhen, da ich meiner Wade noch nicht traute. 200 Meter vor dem Ziel setzte ich zum Schlussspurt an, Markus hat natürlich dagegen gehalten. Ich erhöhte das Tempo nochmals, doch da spürte ich sofort wieder die Wade und musste das Tempo wieder reduzieren.
Fazit: Bin mit dem Ergebnis voll zufrieden! Danach fuhr ich mit dem Rad wieder nach Hause.

Gesamt: 1:12:26  AK 3




08.06.2008   Bürgerparktriathlon Darmstadt (S: 0,55 km - R: 20 km - L 5 km)

Der erste Triathlon in 2008 für mich lief so ganz gut.
Beim Schwimmen war ich mit meiner Leistung ganz zufrieden, der Wechsel aufs Rad ist mit meinen Radschuhen immer etwas langwierig. Diese ziehe ich erst auf dem Rad an, da aber jeweils drei Klettverschlüsse dran sind, dauert das, bis die zu sind. Danach konnte ich auf dem Rad auch richtig druck machen, was für die 11 schnellste Radzeit gereicht hat. Beim Laufen hatte ich sofort heftiges Seitenstechen und meine Wade hat sich auch wieder zurückgemeldet, dazu kam noch, das ich durch das schnelle Radfahren leicht lädierte Oberschenkel hatte. Der 1. Kilometer war super schlecht mit 5:03. Ab dann konnte ich aber das Tempo deutlich forcieren. Der letzte Kilometer war mit 4:01 auch der schnellste. Meine wirkliche Laufleistung konnte ich nicht umsetzten.
Trotz der nicht perfekten Leistung bin ich mit dem Wettkampf zufrieden gewesen.
Nach dem Zieleinlauf bin ich dann die 75 Kilometer heimgeradelt.

Gesamt: 1:06:28
S: 9:29
R: 33:33
L: 23:25




27.04.2008   Wienmarathon

Auch in Wien war an durchlaufen nicht zu denken. Nach 7,5 Km musste ich aufgeben. Die rechte Wade hat unerträglich geschmerzt.

Bei kurzen trainingsläufen treten keine Schwerzen auf. Ich versuche jetzt die Distanz langsam zu vergrößern.





06.04.2008   Gemünden Halbmarathon

Ab Kilometer 12 hab ich ein leichtes ziehen in der rechten Wade gespürt, das sich mit jedem Kilometer vermehrte. Ab Kilometer 15 hab ich das Tempo rausgenommen und wollte nur noch ins Ziel. Bei Kilometer 17 hab ich abgebrochen, da die Wade sehr schmerzte. Ich hab  mir mal wieder eine Wadenzerrung geholt.
Bis dahin war ich exakt auf Zielkurs 1:29.




24.03.2008   Jügesheim 10 km Lauf

Bin etwas zu schnell angegangen (3:42). Hintenraus wurde es auch etwas zäh.

Ergebniss: 39:59 Punktlandung






20.01.2008   Goldbach 10 km Lauf

Nach ca. 5 km setzte in meiner linken Wade eine Wadezerrung ein, so das ich abbrechen muste.





31.12.2007   Oberrodenbach Silvesterlauf 10,2 km in 44:12




07.10.2007 Köln Marathon (42,195 km)

Nach Köln bin ich mit Georg, der aus Hösbach kommt gefahren. Wir waren um 15 Uhr da. Nachdem wir in dem exorbitant ausgestattetem 4 Sterne Hotel eingecheckt haben, sind wir um 17:30 von einem Bus abgeholt worden und zur Hauptverwaltung der Central Krankenversicherung gefahren. Insgesamt waren wir vom DVAG-Central-Marathon-Team 62 Teilnehmer. Dort gab es neben ein paar warmen Worten ein super leckeres Pastabaueffet. Gegen 21:00 Uhr hat uns der Bus wieder abgeholt und die vollgefressenen Leiber zurück ins Hotel chafeuriert. Im Hotelzimmer habe ich die letzten Vorbereitungen für den großen Lauf getroffen und den Wecker auf 8:00 Uhr gestellt.
Der Start war um 11:30 Uhr. Ich habe mich ca. 20 Meter hinter der Elite eingeordnet, was sich als genau richtig später erwies, da mich etwa genau so viel überholten wie ich überholte. Nach dem Startschuss hab ich sofort mein Tempo gefunden und nach jedem Kilometer nachkontrolliert. Die ersten ca. 15 km habe ich den Schnitt von 4:37 pro Kilometer mit ca. 162 Puls ganz locker gehallten. Leider habe ich mich mit denn Kohlenhydraten unterwegs wieder zu gering ausgestattet. Mit 2 Gels im Handgepäck waren meine Speicher schon nach ca. 25 km leer. Ich verlor pro Kilometer wertvollen Sekunden und quälte mich zur nächsten Verpflegungsstelle, an der ich mit Cola den Blutzuckerspiegel wieder nach oben trieb. Kurze zeit später konnte ich das Tempo wieder forcieren und die Zwischenzeiten wieder einhallten. Von da an lief ich nur noch von einer Verpflegungsstelle zur anderen um mit Cola die Energie zu bekommen. Was auch ganz gut geklappt hat. Ab Kilometer 32 schloss ich mich einer 3er Gruppe an die sehr konstant liefen. Nach meinem hinterfragen peilten sie unter 3:20 an, was ich jetzt für mich als ein noch realistisches Ziel ansah. Nach einigen Kilometern konnten die zwei Männer der Gruppe das Tempo nicht mehr halten und sind abgefallen. Ich lief mit der Frau weiter, wir zogen uns gegenseitig immer etwas schneller werdend in Richtung Ziel. Auf den letzten 5 Kilometern haben wir noch Hunderte überholt, die ihr Tempo nicht hallten konnten Auf den letzten hundert Meter hab ich mein obligatorischen Zielsprint hingelegt, wobei ich noch einige überholte und so die Zeit unter 3:20 geknackt habe. Die Stimmung unterwegs ist Wahnsinn. Viele Samba Bands und die Zuschauer stehen vieler Orts in mehreren Reihen. Ein Marathon der guten Stimmung.

Nach dem wir uns im Wellnessbereicht des Hotels frisch gemacht haben gab es noch eine kleine Abschlussfeier mit wohlverdientem Essen und Kölsch. Die Ganze Veranstaltung war super organisiert von dem DVAG-Central-Marathon-Team und es hat riesig spaß gemacht. Spontan habe ich mich für den Wien Marathon am 28.04.08 den wir mit dem DVAG-Marathon-Team planen angemeldet.

Nettozeit: 3:19:54





16.09.2007 Neu-Isenburg Halbmarathon (21,1 km) 

Dieser Wettkampf galt als Vorbereitung für den Köln-Marathon. Laut trainingsplan sollte ich in 1:32:30 finishen. Ich hab mich von Beginn an an die Kilometerdurchschnittszeiten gehallten (4:23). Der Puls war nur bei ca. 170. Da war noch potential nach oben, aber die Beine waren durch das viele Lauftraining der letzten Woche sehr schwer, so das ich nicht viel schneller hätte laufen können. Für die Strecke, die komplett flach ist musste ich mich nicht sonderlich anstrengen. Für den Marathon in Köln ist das Ziel 3:15 mit dieser Halbmarathonzeit absolut realistisch.  

Netto Zeit: 1:32:18 Platz
13 in der Altersklasse




02.09.07 Hamburg Weltmeisterschaft Kurzdistanz (S=1,5km - R=40km - L=10km)

Donnerstag 30.09 Die Fahrt nach Hamburg, mit Benny, um 9 Uhr in meinem Smart, ging schnell. In Hamburg haben wir erst einmal im Hotel eingecheckt, das ca. 10 Fußminuten vom Ort des Geschehens entfernt war. Danach sind wir zur Akkreditierung übergegangen. Dort gab es neben den ganzen Startunterlagen für mich auch das Nationaltrikot. Am Abend war die offizielle Eröffnungsfeier. Diese befand sich direkt an der Binnenalster, was eine sehr schöne Kulisse bot. Das Highlight war das super schöne Feuerwerk von der Alster aus. Danach sind Benny und ich auf die Reeperbahn gefahren. Diese Meile hat uns an Mallorcas Party-Zone erinnert, lauter skurrile Leute und nicht jugendfreie Absteigen. Freitag 31.09 Am Freitag waren die Junioren Rennen, eines davon haben wir uns angeschaut und uns die Hacken wund gelaufen. Die Organisation vor Ort ist super und sehr professionell. Samstag 01.09 Samstag Abend haben wir unsere Räder in der riesigen Wechselzone eingecheckt, die bestimmt 500m lang ist. Sonntag 02.09 Der Wecker hat um 5:30 Uhr geklingelt. Nach kurzem Frühstück hat der Benny, der in einem anderen Hotel wohnte mich abgeholt und wir sind in Richtung Start gelaufen. Dort angekommen haben wir erst mal unsere Räder Startklar gemacht. Benny ist um 7:50 Uhr gestartet ich um 8:10 Uhr. Der Start ging vom Anlegersteg aus mit einem Wasserstart los. Auf der Schwimmstrecke fand ich schnell meinen Rhythmus und hatte das Gefühl, das ich auch flott unterwegs war. Nach dem schwimmen im 16 Grad kaltem Wasser ging es durch einen ewig langen Korridor, zur noch längeren Wechselzone, bis zum Rad. Dort angekommen kurz Neo aus und Helm auf und los ging es. Auf dem Rad fand ich ebenfalls schnell meinen Rhythmus, doch nach ca. 5 km auf der Reeperbahn hatte ich hinten einen Platten. Als ich das Hinterrad ausgebaut hatte sah ich das der Übeltäter, eine große Scherbe noch drin steckte. Ich zog einen neuen Schlauch rein und baute das Rad wieder ein. Doch leider, was ich erst nach dem Rennen feststellte leicht schief, so das die Felge dauerhaft an der Bremse schlief. Ich wunderte mich über meine schlechte Radleistung und schob es auf die jetzt nach der Radpanne gesunkene Motivation und weniger Reifendruck auf dem Hinterrad. So fuhr ich ewig lang mit bescheidener Geschwindigkeit. Nach dem ich in der Wechselzone auf die Laufschuhe gewechselt hatte, ging alles wieder sehr flüssig. Ich fühlte mich noch sehr frisch und gab gas. War allerdings durch den riesigen Rückstand auch nicht mehr sonderlich Motiviert. Auf der 10 km Laufstrecke habe ich mich sehr gut  gefühlt und hab 23 Leute überholt. Im Zieleinlauf waren sehr viele Zuschauer auf den Tribünen, diese boten Weltmeisterschaftscharakter. Danach sind Benny und ich ins Hotel zum frisch machen. Und wieder zurück zum Start der Elite, was eine einmaliges Rennen war. Überall an der Strecke standen unzählige Zuschauermassen, die Stimmung machten. Nach dem Sieg von Daniel Unger war auf der Finishline die Hölle los, Deutschland ist Weltmeister. Am Abend war die Abschlussfeier, bei der es neben essen und trinken auch die Siegerehrungen gab. Montag 03.09 Nach dem Frühstück sind wir ganz gemächlich in Richtung Heimat losgefahren. Rückblickend war das Wochenende in Hamburg eine super schöne Erfahrung mit allem drum rum, auch wenn der eigentliche Wettkampf nicht so erfolgreich war.

Schwimmen    27:55
Wechsle          4:33
Rad            1:28:31
Wechsel          3:16
Laufen           42:50

Gesamt        2:47:06


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12.08.07 Fuldatal Mitteldistanz   (S=2km - R=80km - L=20km)

Der Start war morgens um 8:00 Uhr, bei noch kühlen Temperaturen. Zunächst galt es die Fulda 1000m flussaufwärts zu schwimmen, was sich aufgrund der Strömung als sehr zäh erwies. Kurz nach dem Start habe ich meinen Rhythmus gefunden und die Schwimmer vor mir einen nach dem anderen überholt, bis vor mir aufgrund des Nebels keiner mehr zu sehen war. Das Ganze schwimmen hatte etwas abenteuerliches. Durch den Nebel und das geringe Teilnehmerfeld war um mich niemand zu sehen. Nach der Wende ging es mit der Strömung sehr schnell zurück. Mit der neunt schnellsten Schwimmzeit bin ich sehr zufrieden.

Nach dem Wechsel aufs Rad ging es erst mal 10 km flach mit Tempo vorwärts. Bis dann der erste Berg kam. An diesem gab es einen kleinen Vorgeschmack auf den "richtigen" Berg. Der dann auch in der nächsten Ortschaft auf uns wartete. Der Berg von Knickhagen hat bis zu 18% Steigung und wurde 5mal von uns befahren. Ab der 3ten Radrunde wurden meine Beine schwer. Ich dachte erst es läge an der Strecke, später auf der Laufstrecke merkte ich das mir die Energie ausgegangen war. Auf der Radstrecke haben mich 2 Athleten überholt. Das Frustrierende daran war, das der eine Tim Stutzer (mit der schnellsten Radzeit) war und mich überrundete. Als 8ter stieg ich vom Rad und hatte mich um 7 Minuten zum Vorjahr verbessert. Allerdings war die Radstrecke auch 2 km kürzer.

Die Laufstrecke führt erst mal stark bergab. Danach ist ein Wendepunkt an dem Marktplatz. Und dann beginnt der idyllische Teil der Strecke durch den Märchenwald. In diesem sich auch ein ca. 100m langer Tunnel befindet, in dem parallel zum Weg ein Bächlein fliest. Danach geht es im Wald wieder bergauf. Die Laufrunde hat 5 km und wurde von uns 4 mal gelaufen. Auf der Laufstrecke ging bei mir erst mal gar nichts, ich hatte schwere Beine. Auf der 3ten Runde fing ich an Cola zu trinken und einen Kilometer weiter waren meine Beine wieder super fit. Da merkte ich, das ich auf der Radstrecke und vor dem Rennen zu wenig Kohlenhydrate zu mir genommen hatte.
Vorsichtig erhöhte ich das Tempo. Die letzte Runde war die schnellste. Obwohl ich 9 Minuten schneller war als im Vorjahr, beendete ich die Laufstrecke nur mit der 19schnellsten Laufzeit.

Mit der Gesamtzeit von 5 Stunden und 4 Minuten bin ich zufrieden, die 14 Minuten schneller war als im Vorjahr. Für nächstes Jahr peile ich eine Zeit von deutlich unter 5 Stunden an.

Die Veranstaltung ist perfekt organisiert und wärmstens für alle die einen etwas anspruchsvollen Wettkampf suchen weiter zu empfehlen!

Gesamt:       5:14:52
Schwimmen:    40:51
Rad:            2:37:59
Laufen:        1:46:02

www.fuldataler-triathlon.de

 
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