Nach ca. 800 m Schwimmen fand ich meinen Rythmus und konnte noch einige Konkurennten im Wasser überholen. Nach einem Blitzwechsel aufs Rad lief es für mich ebenfalls ziemlich gut. Zwar wurde ich von einigen wenigen, deutlich besser fahrenden überholt, aber im Gegenzug überholte ich mindestens ein Dutzend. Nach einem ebefalls super schnellem Wechsel ging es auf den flachen 10 km Laufkurs. Bisher war ich es gewohnt nach wenigen hundert Metern von den ersten überholt zu werden. Doch heuer fühlte ich mich so gut, das obwohl ich hinter mir Läufer hörte, ich immer mehr das Tempo forcierte, und damit die anderen auf Abstand hielt. Erst bei Kilometer 5 überholten mich zwei sehr starke Läufer. Bis ins Ziel konnte mich kein weiterer einholen. Das war für mich der beste Lauf in einem Triathlon.
An diesen Wettkampf bin ich mit großem Resbekt rangegangen, da ich seit Monaten keinen 10'er mehr gelaufen bin. Gleich beim Schwimmen merkte ich, das ich heute einen guten Tag erwischt hatte. Auf dem Rad teilte ich mir die Kräfte optimal ein, so das ich auf dem abschliesenden 10,5 km flüssig und flott laufen konnte. Sehr erfreut bin ich über die (wieder) ganz gute Laufzeit, auch wenn es immer noch meine schlechteste Disziplin ist. Der Wettkampf war ein voller Erfolg für mich.
S: 16:21 (19) R: 1:22:45 (44) L: 47:00 (82)
Gesamt: 2:26:06 Platz 41 von 320
16.06.2010 Eidengesäßer Sommernachtslauf 7 km
Die erste Frage die sich mir stellte war, kann man nach einem super hartem Bahntraining am nächsten Tag Top Leistung abrufen? Die Antwort hatte sich mir nach ca. 5 Minuten des Rennens beantwortet. Ja, ich kann nach 3*1600m Bahntraining am nächsten Tag flüssig und schnell laufen. Über die Zielzeit bin ich hoch erfreut. Damit hätte ich auf dem doch relativ hartem Kurs nie gerechnet.
Hoch motiviert ging ich mit Neo an den Schwimmstart. Gleich zu beginn fand ich mein Tempo. Das zeigte sich dann auch als ich als ca. 15'ter aus dem Wasser kam. Der Radkurs war eine Wendepunktstrecke die es 3 mal zu durchfahren galt. Leider haben hier einige Athleten betrogen, denn sie sind Windschatten gefahren. Wie man die Sportart nennt, die diese Sportler an dem Tag gemacht haben ist schwer zu sagen. Triathlon war es auf jeden Fall nicht. Die zwanzig Kilometer fuhr ich mühe los auch ohne mich an eine Windschattengruppe zu hängen. Nach kurzem Wechsel ging es auf den flachen 5 km Laufkurs. Hier konnte ich mich richtig entfalten. Nach 4 Kilometern wollten 2 Atleten an mir vorbei ziehen. Ich erhöhte relativ mühelos das Lauftempo so das diese den Angriff schnell abbrachen. Kurz vor dem Ziel wollte wieder einer schneller sein. Mit einem Zielsprint konnte ich auch dieses Duell für mich entscheiden. Der Wettkampf lief super für mich.
Da ich schon am Vortag und auch noch die nächsten zwei Tage mit starkem Durchfall zu kämpfen hatte war meine Leistung erbärmlich. Ich fühlte mich in allen drei Disziplinen einfach nur müde und schlapp. Das war bisher der erste Wettkampf an dem ich auf Grund der Chemo echt schlechte Leistung zeigte.
Auf den ersten sechs, der elf zu schwimmenden Bahnen, herrschte eine ordentliche Kellerei. Bis Bahn sechs schwomm ich auf Position 5. Aus dem Wasser kam ich als zweiter. Auf dem Radl konnte ich wie zu erwarten nach dem harten und auch teilweise langen Trainingseinheiten der letzten Tage nicht mein volles Potenzial ausschöpfen. Auch das Laufen war nur mit angezogener Handbremse möglich. Mit den Teil-/Gesamtergebnissen bin ich allerdings sehr zufrieden. Wieder war ich wahrscheinlich der schnellste Krebskranke im Feld ;-)
Eine super Jahresauftaktveranstaltung. Hier ging es darum die Kombination der drei Sportarten wieder etwas besser kennen zu lernen. Mit meiner Radleistung bin ich nicht sonderlich zufrieden, allerdings konnte ich beim abschliesenden Laufen noch etwas Druck machen. Jetzt weiß ich etwas besser an welchen Schrauben ich bei mir noch etwas drehen muss.
Zur Ermittlung der Trainingsvortschritte eignete sich dieser Lauf optimal. Ich konnte das Rennen mit gleichbleibender Belastung sehr gut durchlaufen. Bin sehr zufrieden das ich mich gegenüber dem Lauf am 05.04. um 1:08 verbessert habe. Das Training ist genau das richtige im Moment für mich. In einigen Wochen kommt der nächste 5'er.
Natürlich bin ich wieder mit dem Radl angereist.
Zeit: 22:07
AK Platz 1
05.04.2010 Wallernhausen 5 km Lauf
Als erste Standort Bestimmung galt dieser Lauf. Die nahe zu flache Strecke eignete sich sehr gut dazu. mit dem Ergebnis bin ich super zufrieden. Das ich mit dem Radl hin gefahren bin ist bei dem Wetter selbst verständlich gewesen.
Zeit: 23:15 AK30 Platz 1
25.10.2009 Frankfurt Marathon 42,195 km
Loslaufen wollte ich mit einer geplanten Zielzeit von 3:50. Doch schon nach den ersten Kilometern merkte ich, das mein Körper das nicht erlaubte. Also lief ich nach Puls immer um die 85 % (163). Es pendelte sich eine Zwischenzeit von 5:47/Km ein, womit ich mich sehr gut unterwegs fühlte. Ab Kilometer 28 änderte sich das Bild. Der Puls ging hoch und ich wurde gleichzeitig langsamer. Mein Durstgefühl meldete sich ebenfalls sehr stark. Durch die Chemo dehydriere ich viel schneller wie üblich. Ab Kilometer 35 versagten mir zeitweise die Beine, so das ich Geh pausen einlegen musste. Von den letzten 7 Kilometern bin ich ungefähr nur die Hälfte gelaufen. Das Ivent hat mir gröstenteils sehr viel Spaß gemacht, was auch daran lag, das ich keinen Erfolgsdruck hatte. Die Zeilzeit liegt zwar 59 Minuten hinter meiner Bestzeit, ist allerdings ein riesen Sieg für mich.
Zeit: 4:18:01
04.10.2009 Aschaffenburt Halbmarathon
Gleich von Beginn an lief es etwas zäh für mich. Ich merkte recht bald, das heute einer der Tage ist, an den nicht viel geht. Durch die sechs Tage vorher bekommene Chemo bekam ich keine Flüssigkeit zu mir - sie schmeckte einfach ekelhaft. Die geplante Zeit von 1:40 war an diesem Tag nicht zu realisieren. Für den Marathon in Frankfurt korrigiere ich hiemit auch meine bisher geplante Zielzeit auf 3:40-3:50. Wichtig ist, das der Wettkampf spaß macht. Dieses Jahr sind keine Bestzeiten mehr möglich.
Nach dem Halbmarathon fuhr ich noch quer durch den Spessart mit dem Radl heim und hab mir dabei die Lichter komplett ausgeschossen ;-)
Zeit: 1:45:01
20.09.2009 Hugenotten Lauf Neu-Isenburg 10.000m
Schon nach den ersten Kilometern merkte ich, was für mich auch nicht überraschend war, das eine vernünftige Zeit nicht zu laufen ist. Also versuchte ich noch das minimal Ziel des Tages, unter 45:00, zu erreichen. Die Pulswerte beliefen sich auf 94-97 %, im Ziel sogar 100 % (192). Muskulär hat mich der Wettkampf nicht ernsthaft belastet, aber der Gesamte Organismus will im Moment nicht mehr her geben.
Zeit: 44:43
30.08.2009 Radgau Triathlon (S: 0,4 km + R: 14 km + L: 4 km)
Etwas vorsichtig, den Wettkampf überhaupt von der Länge her zu schaffen ging ich Ehrfürchtig an den Start. Diese Grundeinstellung war im Nachhinein genau die Richtige. Ohne Ambitionen schwimmte, radelte und lief die erste Hälfte bis zur Laufwende nach 2 km. Dann merkte ich das noch deutliches potenzial in mir steckt und gab feuer. Für einen Krebskrannken ist das Ergebnis ganz ok.
S: 8:37 R: 27:59 L: 17:25
Gesamtzeit: 54:02
Gesamtplatz 28 Altersklasse M30 Platz 3
14.06.2009 Seligenstadt Sprint-Triathlon (S: 0,7 km + R: 24 km + L: 5 km)
Diesen Wettkampf ging ich sehr entspannt an, da mir etwas die Motivation fehlte um mich bis ins Letzte anzustrengen. Angereist bin ich die 40 km mit dem Rad. Das Schwimmen im Mainflinger See ist ein absolutes Erlebnis. Auf dem Grund sieht man beim Schwimmen die Botanik, die gen Himmel Wächst. Auf einen Kälteschutzanzug hab ich verzichtet, dadurch sind einige mehr Athleten vor mir aus dem Wasser, die meisten davon waren aber so gleich wieder eingesammelt. Auf dem Radl machte ich zwar Druck, jedoch nicht mein volles Potenzial. Das absolut positive kam auf der Laufstrecke. Nach dem ich letzte Woche in Darmstadt nicht in die Huffen gekommen bin, lief es heuer super. Gleich zu beginn konnte ich ein sehr hohes Tempo laufen, was ich auch durchlief. Nur einer hat es geschaft mich noch zu überhollen. Er war dann eine Sekunde vor mir im Ziel.
Zeit: 1:11:30 AK30 Platz 3
07.06.2009 Darmstadt Bürgerparktriathlon (S: 0,75 km + R: 20 km + L: 5,2 km)
Beim Schwimmen fühlte ich mich sehr gut, zu gut wie später das Ergebnis zeigen sollte. Der Wechsel aufs Radl lief super. Beim monotonen Tritt in die Pedale hab ich sofort mein Rhythmus und die Belastungsgrenze gefunden. Mit um die 90 U/min. kurbelte ich mich einen Platz nach dem anderen nach vorne. Als ich Michael in der 4. und damit letzten Runde einholte wusste ich das ich gut gefahren bin. Doch die Ernüchterung folgte direkt im Anschluss, bei den ersten Schritten mit den Laufschuhen. Mir schmerzten dermaßen die Oberschenkel, so das ein flottes Laufen nicht möglich war. Selbst schuld, wer so bekloppt schnell Rad fährt ;-)
Fazit aus dem ersten Triathlon in diesem Jahr für mich: Beim Schwimmen muss ich noch deutlich zulegen. Meine Radstärke ist absolut in Ordnung. Jetzt muss ich nur noch danach kraftvoll Laufen!
Gesamtzeit: 1:09:28 Platz 32 (84)
S: 12:51 Platz 35 (84) R: 30:07 Platz 6 (84) L: 23:57 Platz 59 (84)
01.05.2009 Nieder-Erlenbach 10.000m Lauf
Zeit: 40:26 AK30 Platz: 3
26.04.2009 Hanau Märchenlauf 10.000m
Zeit: 41:50
13.04.2009 Jügesheim 10.000m Lauf
Zeit: 40:27 AK Platz:4
15.02.2009 Rodgau Duathlon L: 3 km - R: 18 km - L: 3 km
1:04:43
01.01.2009 Bad Orb Neujahrsschwimmen
Bei diesjährigen Neujahrs schwimmen mit dem Eispferdchen in gold galt es 150m in dem unter 1° kalten Wasser zu schwimmen. Mir fiel dies dieses Jahr super leicht, ich hätte auch noch eine Bahn dran hängen können. Auch das danachige Aufwärmen ging dieses Jahr deutlich besser.
07.12.2008 Duathlon Frankfurt (L:5 km - R: 22 km - L: 2,5 km)
Zeit: 1:22:08 AK Platz: 4
06.12.2008 Jügesheim 10 km Lauf in 40:47
Goldbach 10.000 m Crosslauf
25.01.2009 43:55 mit 178 Puls
14.12.2008 44:37 mit 165 Puls
30.11.2008 42:18 mit 171 Puls
23.11.2008 44:45 mit 162 Puls
16.11.2008 44:34 mit 176 Puls
09.11.2008 46:28 mit 175 Puls
20.09-21.09.2008 Bad Orb Spessart
Challenge
Die Spessart Challenge kurz besteht aus:
1) 5 km Stadtlauf
2) 33 km MTB
3) 1,6 km Berglauf
Da ich im Vorfeld vom Veranstalter in der Zeitung als Mitfavorit genannt wurde,
stand ich ganz schön unter Druck. Ursprünglich wollte ich das Rennen nur so
mitmachen. Angereist bin ich, wie sich das für einen Triathleten gehört mit dem
Rad.
Zu 1) Am Start war meine Taktik immer an der Spitze bleiben, egal was kommt. Die
ersten 500m ging das auch ganz gut, doch dann zog sich das Feld in die Länge.
Ich lief dann einfach so schnell ich konnte und kam nach 19:30 als 10. und 3.
in der Altersklasse ins Ziel. Das war absolut in Ordnung, mehr ging nicht.
Zu 2) Start war um 9:00 Uhr. Trotz widrigem Wetters bin ich auch hier wieder
mit dem Rad angereist, um die Muskulatur auf den Wettkampf vorzubereiten. Nach
dem Startschuss überholte ich sofort einige Dutzend, bevor es in den ersten
Berg ging. Nach ca. 10 km hatte sich dann eine gute Gruppe gefunden, in der
richtig Tempo gemacht wurde. Die letzten Kilometer waren ganz schön zäh. Nach
1:21:27 kam ich als 32. und 4. in der AK ins Ziel. Für mein erstes Mountenbike
Rennen war ich super zufrieden.
Zu 3) Der Lauf war einer der härtesten, die ich je gemacht habe. Es ging fast
nur steil bergauf. An ernsthafte Überholmanöver war nicht zu denken, hier hieß
es durchbeißen. Nach 7:12 kam ich als 13. und 3. in der AK total erschöpf ins
Ziel.
In der Gesamtwertung der Challenge hieß das Platz 10 und Platz 1 in der AK30
Der Wettkampf hat sehr viel Spaß gemacht und war perfekt organisiert.
24.08.2008 Rodgau Sprint-Triathlon (S: 0,4 km - R: 14 km - L: 4 km)
Bei 18,8 Grad warmen Wasser galt es 400m zu schwimmen. Die Zeit, die bei mir dabei raus kam ist zwar nicht so super, aber ich hab mich beim Schwimmen sehr gut gefühlt. Als 23'ster kam ich aus dem Wasser und hab bis zur Wechselzone schon einige überholt. Auf dem Rad konnte ich auch schön druck machen und hab abermals einige überholt. Als ich dann wieder in die Wechselzone kam wunderte ich mich, das da fast keine Fahrräder standen. Ich musste also relativ weit vorne sein. Ich lief gleich zügig los und konnte das Tempo auch über die 4 km halten. Kurz vor dem Ziel überholte mich noch einer, der deutlich schneller lief. Als Gesamt 7'ter erreichte ich das Ziel. Der Wettkampf war für mich eine gute Übung für die Wettkämpfe in Griesheim.
Zeit: 49:01
Gesamtplatz: 7 AK Platz: 1
13.07.2008 Ironman Zürich (S: 3,8 km - R: 180 km - L: 42,2 km)
Schon beim Schwimmen merkte ich, das keine Kraft da war. Die ersten 30 flachen Radkilommeter liefen noch ganz gut, aber am ersten Berg wusste ich das wird einen mittlere Katastrophe. Mein Puls ging im Laufe der Radstrecke im weiter runter und die Geschwindigkeit analog dazu. Auf die Laufstrecke bin ich nur noch gegangen, damit ich nicht vor dem Gewinner im Zielbereich bin. Nach der ersten von vier Laufrunden brach ich das Rennen ab. Mögliche Ursachen: a) Die durch den Fahrradunfall entstandene Zwangspause hat den Körper in einen Ruhezustand versetzt, so das der Körper nicht in der Lage war Leistung abzurufen. b) Direkt im Zielbereich fing eine Margen-Darm-Erkrankung bei mir an. Inwieweit diese vorher schon latent vorhanden war ist spekulation.
Schwimmen: 1:11 Mit lädierter Schulter ist das noch im grünen Bereicht Radfahren: 6:13 Spiegelt in keinster weise mein Potenzial wieder
15.06.2008
Triathlon Seligenstadt ( S: 0,7 km – R: 24 km – L: 5 km )
Angereist bin ich mit dem Rad, da ich so kurze Strecken
nicht mehr mit dem Auto fahren will. Das Schwimmen war im Mainflinger See. Bei
20 Grad Wassertemperatur hab ich den Neo daheim gelassen, was sich als absolut
richtig erwies. Beim Schwimmen hab ich mich super gefühlt und bin auch mit der
Platzierung ganz zufrieden. Der Radkurs war ein absolut flacher Kurs, bei dem
ich nicht 100% geben konnte, da ich noch von den Vorrangegangenen
Trainingseinheiten leicht ermüdet war. Aber auch hier war ich mit meiner
Leistung zufrieden. Auf der Laufstrecke war die Frage, was macht mein
Wadenproblem? Ich bin sofort schnell losgelaufen und konnte nach ca. 2 km den
Heiko einholen. Danach platzierte ich mich direkt hinter Markus, wollte aber
das Tempo (ca. 3:55/km) nicht weiter erhöhen, da ich meiner Wade noch nicht
traute. 200 Meter vor dem Ziel setzte ich zum Schlussspurt an, Markus hat
natürlich dagegen gehalten. Ich erhöhte das Tempo nochmals, doch da spürte ich
sofort wieder die Wade und musste das Tempo wieder reduzieren. Fazit: Bin mit dem Ergebnis voll zufrieden! Danach fuhr ich mit dem Rad wieder nach Hause.
Gesamt: 1:12:26 AK 3
08.06.2008 Bürgerparktriathlon
Darmstadt (S: 0,55 km - R: 20 km - L 5 km)
Der erste Triathlon in 2008 für mich lief so ganz gut.
Beim Schwimmen war ich mit meiner Leistung ganz zufrieden, der Wechsel aufs Rad
ist mit meinen Radschuhen immer etwas langwierig. Diese ziehe ich erst auf dem
Rad an, da aber jeweils drei Klettverschlüsse dran sind, dauert das, bis die zu
sind. Danach konnte ich auf dem Rad auch richtig druck machen, was für die 11 schnellste
Radzeit gereicht hat. Beim Laufen hatte ich sofort heftiges Seitenstechen und
meine Wade hat sich auch wieder zurückgemeldet, dazu kam noch, das ich durch
das schnelle Radfahren leicht lädierte Oberschenkel hatte. Der 1. Kilometer war
super schlecht mit 5:03. Ab dann konnte ich aber das Tempo deutlich forcieren.
Der letzte Kilometer war mit 4:01 auch der schnellste. Meine wirkliche
Laufleistung konnte ich nicht umsetzten.
Trotz der nicht perfekten Leistung bin ich mit dem Wettkampf zufrieden gewesen.
Nach dem Zieleinlauf bin ich dann die 75 Kilometer heimgeradelt.
Gesamt: 1:06:28
S: 9:29
R: 33:33
L: 23:25
27.04.2008 Wienmarathon
Auch in Wien war an durchlaufen nicht zu denken. Nach 7,5 Km musste ich aufgeben. Die rechte Wade hat unerträglich geschmerzt.
Bei kurzen trainingsläufen treten keine Schwerzen auf. Ich versuche jetzt die Distanz langsam zu vergrößern.
06.04.2008 Gemünden Halbmarathon
Ab Kilometer 12 hab ich ein leichtes ziehen in der rechten Wade gespürt, das sich mit jedem Kilometer vermehrte. Ab Kilometer 15 hab ich das Tempo rausgenommen und wollte nur noch ins Ziel. Bei Kilometer 17 hab ich abgebrochen, da die Wade sehr schmerzte. Ich hab mir mal wieder eine Wadenzerrung geholt. Bis dahin war ich exakt auf Zielkurs 1:29.
24.03.2008 Jügesheim 10 km Lauf
Bin etwas zu schnell angegangen (3:42). Hintenraus wurde es auch etwas zäh.
Ergebniss: 39:59 Punktlandung
20.01.2008 Goldbach 10 km Lauf
Nach ca. 5 km setzte in meiner linken Wade eine Wadezerrung ein, so das ich abbrechen muste.
31.12.2007 Oberrodenbach Silvesterlauf 10,2 km in 44:12
07.10.2007 Köln Marathon (42,195 km)
Nach Köln bin ich mit Georg, der aus Hösbach kommt gefahren.
Wir waren um 15 Uhr da. Nachdem wir in dem exorbitant ausgestattetem 4 Sterne
Hotel eingecheckt haben, sind wir um 17:30 von einem Bus abgeholt worden und
zur Hauptverwaltung der Central Krankenversicherung gefahren. Insgesamt waren
wir vom DVAG-Central-Marathon-Team 62 Teilnehmer. Dort gab es neben ein paar
warmen Worten ein super leckeres Pastabaueffet. Gegen 21:00 Uhr hat uns der Bus
wieder abgeholt und die vollgefressenen Leiber zurück ins Hotel chafeuriert. Im Hotelzimmer habe ich die letzten Vorbereitungen für den
großen Lauf getroffen und den Wecker auf 8:00 Uhr gestellt.
Der Start war um 11:30 Uhr. Ich habe mich ca. 20 Meter
hinter der Elite eingeordnet, was sich als genau richtig später erwies, da mich
etwa genau so viel überholten wie ich überholte. Nach dem Startschuss hab ich
sofort mein Tempo gefunden und nach jedem Kilometer nachkontrolliert. Die
ersten ca. 15 km habe ich den Schnitt von 4:37 pro Kilometer mit ca. 162 Puls
ganz locker gehallten. Leider habe ich mich mit denn Kohlenhydraten unterwegs
wieder zu gering ausgestattet. Mit 2 Gels im Handgepäck waren meine Speicher
schon nach ca. 25 km leer. Ich verlor pro Kilometer wertvollen Sekunden und
quälte mich zur nächsten Verpflegungsstelle, an der ich mit Cola den
Blutzuckerspiegel wieder nach oben trieb. Kurze zeit später konnte ich das
Tempo wieder forcieren und die Zwischenzeiten wieder einhallten. Von da an lief
ich nur noch von einer Verpflegungsstelle zur anderen um mit Cola die Energie
zu bekommen. Was auch ganz gut geklappt hat. Ab Kilometer 32 schloss ich mich
einer 3er Gruppe an die sehr konstant liefen. Nach meinem hinterfragen peilten
sie unter 3:20 an, was ich jetzt für mich als ein noch realistisches Ziel ansah. Nach
einigen Kilometern konnten die zwei Männer der Gruppe das Tempo nicht mehr
halten und sind abgefallen. Ich lief mit der Frau weiter, wir zogen uns
gegenseitig immer etwas schneller werdend in Richtung Ziel. Auf den letzten 5
Kilometern haben wir noch Hunderte überholt, die ihr Tempo nicht hallten
konnten Auf den letzten hundert Meter hab ich mein obligatorischen Zielsprint
hingelegt, wobei ich noch einige überholte und so die Zeit unter 3:20 geknackt
habe. Die Stimmung unterwegs ist Wahnsinn. Viele Samba Bands und die Zuschauer
stehen vieler Orts in mehreren Reihen. Ein Marathon der guten Stimmung.
Nach dem wir uns im Wellnessbereicht des Hotels frisch
gemacht haben gab es noch eine kleine Abschlussfeier mit wohlverdientem Essen
und Kölsch.
Die Ganze Veranstaltung war super organisiert von dem
DVAG-Central-Marathon-Team und es hat riesig spaß gemacht. Spontan habe ich mich
für den Wien Marathon am 28.04.08 den wir mit dem DVAG-Marathon-Team planen
angemeldet.
Nettozeit: 3:19:54
16.09.2007 Neu-Isenburg Halbmarathon (21,1 km)
Dieser Wettkampf galt als Vorbereitung für den
Köln-Marathon. Laut trainingsplan sollte ich in 1:32:30 finishen. Ich hab mich
von Beginn an an die Kilometerdurchschnittszeiten gehallten (4:23). Der Puls
war nur bei ca. 170. Da war noch potential nach oben, aber die Beine waren
durch das viele Lauftraining der letzten Woche sehr schwer, so das ich nicht
viel schneller hätte laufen können. Für die Strecke, die komplett flach ist
musste ich mich nicht sonderlich anstrengen.
Für den Marathon in Köln ist das Ziel 3:15 mit dieser
Halbmarathonzeit absolut realistisch.
Donnerstag 30.09 Die Fahrt nach Hamburg, mit Benny,
um 9 Uhr in meinem Smart, ging schnell. In Hamburg haben wir erst einmal im
Hotel eingecheckt, das ca. 10 Fußminuten vom Ort des Geschehens entfernt war.
Danach sind wir zur Akkreditierung übergegangen. Dort gab es neben den ganzen
Startunterlagen für mich auch das Nationaltrikot. Am Abend war die offizielle
Eröffnungsfeier. Diese befand sich direkt an der Binnenalster, was eine sehr
schöne Kulisse bot. Das Highlight war das super schöne Feuerwerk von der Alster
aus. Danach sind Benny und ich auf die Reeperbahn gefahren. Diese Meile hat uns
an Mallorcas Party-Zone erinnert, lauter skurrile Leute und nicht jugendfreie
Absteigen.
Freitag 31.09 Am Freitag waren die Junioren Rennen,
eines davon haben wir uns angeschaut und uns die Hacken wund gelaufen. Die
Organisation vor Ort ist super und sehr professionell.
Samstag 01.09 Samstag Abend haben wir unsere Räder in
der riesigen Wechselzone eingecheckt, die bestimmt 500m lang ist.
Sonntag 02.09 Der Wecker hat um 5:30 Uhr geklingelt.
Nach kurzem Frühstück hat der Benny, der in einem anderen Hotel wohnte mich
abgeholt und wir sind in Richtung Start gelaufen. Dort angekommen haben wir
erst mal unsere Räder Startklar gemacht. Benny ist um 7:50 Uhr gestartet ich um
8:10 Uhr. Der Start ging vom Anlegersteg aus mit einem Wasserstart los. Auf der
Schwimmstrecke fand ich schnell meinen Rhythmus und hatte das Gefühl, das ich
auch flott unterwegs war. Nach dem schwimmen im 16 Grad kaltem Wasser ging es
durch einen ewig langen Korridor, zur noch längeren Wechselzone, bis zum Rad.
Dort angekommen kurz Neo aus und Helm auf und los ging es. Auf dem Rad fand ich
ebenfalls schnell meinen Rhythmus, doch nach ca. 5 km auf der Reeperbahn hatte
ich hinten einen Platten. Als ich das Hinterrad ausgebaut hatte sah ich das der
Übeltäter, eine große Scherbe noch drin steckte. Ich zog einen neuen Schlauch
rein und baute das Rad wieder ein. Doch leider, was ich erst nach dem Rennen
feststellte leicht schief, so das die Felge dauerhaft an der Bremse schlief.
Ich wunderte mich über meine schlechte Radleistung und schob es auf die jetzt
nach der Radpanne gesunkene Motivation und weniger Reifendruck auf dem
Hinterrad. So fuhr ich ewig lang mit bescheidener Geschwindigkeit. Nach dem ich
in der Wechselzone auf die Laufschuhe gewechselt hatte, ging alles wieder sehr
flüssig. Ich fühlte mich noch sehr frisch und gab gas. War allerdings durch den
riesigen Rückstand auch nicht mehr sonderlich Motiviert. Auf der 10 km
Laufstrecke habe ich mich sehr gut gefühlt
und hab 23 Leute überholt. Im Zieleinlauf waren sehr viele Zuschauer auf den
Tribünen, diese boten Weltmeisterschaftscharakter.
Danach sind Benny und ich ins Hotel zum frisch machen. Und
wieder zurück zum Start der Elite, was eine einmaliges Rennen war. Überall an
der Strecke standen unzählige Zuschauermassen, die Stimmung machten. Nach dem
Sieg von Daniel Unger war auf der Finishline die Hölle los, Deutschland ist
Weltmeister.
Am Abend war die Abschlussfeier, bei der es neben essen und
trinken auch die Siegerehrungen gab.
Montag 03.09 Nach dem Frühstück sind wir ganz
gemächlich in Richtung Heimat losgefahren. Rückblickend war das Wochenende in
Hamburg eine super schöne Erfahrung mit allem drum rum, auch wenn der
eigentliche Wettkampf nicht so erfolgreich war.
Schwimmen 27:55 Wechsle 4:33 Rad 1:28:31 Wechsel 3:16 Laufen 42:50
Der Start war morgens um 8:00 Uhr, bei noch kühlen Temperaturen. Zunächst galt
es die Fulda 1000m flussaufwärts zu schwimmen, was sich aufgrund der Strömung
als sehr zäh erwies. Kurz nach dem Start habe ich meinen Rhythmus gefunden und
die Schwimmer vor mir einen nach dem anderen überholt, bis vor mir aufgrund des
Nebels keiner mehr zu sehen war. Das Ganze schwimmen hatte etwas
abenteuerliches. Durch den Nebel und das geringe Teilnehmerfeld war um mich
niemand zu sehen. Nach der Wende ging es mit der Strömung sehr schnell zurück.
Mit der neunt schnellsten Schwimmzeit bin ich sehr zufrieden.
Nach dem Wechsel aufs Rad ging es erst mal 10 km flach mit Tempo vorwärts. Bis
dann der erste Berg kam. An diesem gab es einen kleinen Vorgeschmack auf den
"richtigen" Berg. Der dann auch in der nächsten Ortschaft auf uns
wartete. Der Berg von Knickhagen hat bis zu 18% Steigung und wurde 5mal von uns
befahren. Ab der 3ten Radrunde wurden meine Beine schwer. Ich dachte erst es läge
an der Strecke, später auf der Laufstrecke merkte ich das mir die Energie
ausgegangen war. Auf der Radstrecke haben mich 2 Athleten überholt. Das
Frustrierende daran war, das der eine Tim Stutzer (mit der schnellsten Radzeit)
war und mich überrundete. Als 8ter stieg ich vom Rad und hatte mich um 7
Minuten zum Vorjahr verbessert. Allerdings war die Radstrecke auch 2 km kürzer.
Die Laufstrecke führt erst mal stark bergab. Danach ist ein Wendepunkt an dem
Marktplatz. Und dann beginnt der idyllische Teil der Strecke durch den
Märchenwald. In diesem sich auch ein ca. 100m langer Tunnel befindet, in dem
parallel zum Weg ein Bächlein fliest. Danach geht es im Wald wieder bergauf.
Die Laufrunde hat 5 km und wurde von uns 4 mal gelaufen. Auf der Laufstrecke
ging bei mir erst mal gar nichts, ich hatte schwere Beine. Auf der 3ten Runde
fing ich an Cola zu trinken und einen Kilometer weiter waren meine Beine wieder
super fit. Da merkte ich, das ich auf der Radstrecke und vor dem Rennen zu
wenig Kohlenhydrate zu mir genommen hatte.
Vorsichtig erhöhte ich das Tempo. Die letzte Runde war die schnellste. Obwohl
ich 9 Minuten schneller war als im Vorjahr, beendete ich die Laufstrecke nur
mit der 19schnellsten Laufzeit.
Mit der Gesamtzeit von 5 Stunden und 4 Minuten bin ich zufrieden, die 14
Minuten schneller war als im Vorjahr. Für nächstes Jahr peile ich eine Zeit von
deutlich unter 5 Stunden an.
Die Veranstaltung ist perfekt organisiert und wärmstens für alle die einen etwas anspruchsvollen Wettkampf suchen weiter zu empfehlen!